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CSP-Salon in Washington D.C., April 2009

Am 13. April 2009 haben Stipendiaten des Carlo-Schmid-Programms und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gemeinsam einen Salon zur Rolle von internationalen Organisationen in der Finanzkrise mit Herrn Prof. Buultjens organisiert.

Am 13. April 2009 haben Stipendiaten des Carlo-Schmid-Programms und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gemeinsam einen Salon zur Rolle von internationalen Organisationen in der Finanzkrise mit Herrn Prof. Buultjens organisiert. Er ist Professor an der New York University und ehemaliger Nehru Professional Scholar an der Cambridge University (UK) und ausgewiesener Experte in Weltpolitik/-geschichte. Den anwesenden Stipendiaten hat Prof. Buultjens seine Theorie von wiederkehrenden Transformationen der Weltwirtschaftsform erläutert, die insbesondere im 20. Jahrhundert zumeist auch zu weltweiten Konflikten geführt hätten (Industrielle Revolution - Erster Weltkrieg, Schwarzer Donnerstag, Freitag und Dienstag 1929 - Zweiter Weltkrieg, Kommunismus vs. Kapitalismus - Kalter Krieg). Regional begrenzte Kleinkriege in Begleitung und Folge der wirtschaftlichen Veränderungen hätten dabei meist den Anlass für Großmächte geboten die Konflikte auf globale Ebene zu erheben. Internationale Organisationen hätten dabei keinen Erfolg bei der Verhinderung dieser Auseinandersetzungen gehabt. Sie entstanden erst aus der nachträglichen Einsicht heraus. So wurden der Völkerbund und die Vereinten Nationen erst nach den verheerenden Kriegen und die WTO erst in Folge des Kalten Krieges gegründet. Was bedeutet das für das 21. Jahrhundert? Können wir diesen Zyklus unterbrechen? Oder wird ein weltweiter Einbruch der Wirtschaftsleistung zu einer erneuten wirtschaftlichen Transformation und damit unweigerlich zum nächsten Konflikt führen? Diese und andere Fragen haben wir angeregt diskutiert.
Weitere Informationen zum Salon sind
hier hinterlegt.

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